Datenmodell

Virtuelle Felder

Verwaltet unter Datenmodell › Virtuelle Felder (Status 9). Die Feldart selbst steht unter Virtuelles Feld . Diese Seite beschreibt die Verwaltung. Die Liste ist nach Feldgruppen gegliedert, darüber stehen Suche, Filter und Sortierung. Ein Klick auf eine Definition öffnet sie in einem Dialog, Neu legt eine an.

Seite Virtuelle Felder mit den Definitionen, nach Feldgruppen geordnet: oben Suchfeld, die Filterauswahl „Alle“ und die Sortierung „Name“, darunter je Definition Name, Quellfelder oder Modus und die Zahl der Verwendungen.

Eine Definition

EigenschaftBedeutung
NameUnter diesem Namen erscheint das Feld in Feldauswahlen
FeldgruppeOrdnet die Feldauswahlen, wie bei gewöhnlichen Feldern
QuellfelderDie Felder, aus denen der Wert entsteht. Dazu Systemquellen: objektID und Projektdaten
ModusDirekt, Verbinden, Fallback oder JS
AktivAusgeschaltete Definitionen erscheinen nirgends, bleiben aber erhalten

Die Modi

ModusErgebnisEinstellungen
DirektDer Wert einer QuelleDarstellung: roh, mit Maske oder formatiert
VerbindenMehrere Quellen hintereinanderTrennzeichen, Nur nicht leere verbinden
FallbackDer erste nicht leere WertReihenfolge der Quellen
JSErgebnis eines AusdrucksSiehe Virtuelles Feld anlegen

Zustände

Die Auswahl neben der Suche (Vorgabe Alle) filtert die Liste:

FilterZeigt
AlleAlle Definitionen
Nur aktiveDefinitionen, die in Feldauswahlen erscheinen
Nur inaktiveAusgeschaltete Definitionen
Nur defekteDefinitionen mit mindestens einem Quellfeld, das sich nicht auflösen lässt
Nur unbenutzteDefinitionen, die auf keinem Layout stehen

Ein defektes Feld erscheint nirgends. Die Liste sagt n Quellfeld nicht auflösbar, das Feld wird nirgends angezeigt. Der Grund ist fast immer ein gelöschtes oder umbenanntes Quellfeld.

Unsichtbar für einzelne Konten

Ein virtuelles Feld ist nur so sichtbar wie seine schwächste Quelle. Darf jemand eine Quelle nicht lesen, fehlt das Feld für ihn, während andere es sehen. Das ist Absicht: Ein virtuelles Feld darf keinen Wert zeigen, dessen Quelle der Leser nicht sehen darf. Siehe Rechtemodell .

Prüfung beim Speichern

Einen JS-Ausdruck prüft Moliri beim Speichern gegen eine Liste erlaubter Sprachmittel. Fällt er durch, wird die Definition nicht gespeichert (Der JS-Code ist nicht freigegeben.). Dieselbe Prüfung läuft vor jeder Auswertung noch einmal. Eine Definition, die inzwischen nicht mehr zulässig ist, wird nicht ausgeführt.

Ohne Quellfeld wird ebenfalls nicht gespeichert (Mindestens ein Quellfeld ist nötig.). Einen Festwert wie bei den Metadaten-Standards kennen virtuelle Felder nicht.

Platzierung auf Layouts

Im Layout-Editor setzt Virtuelles Feld einfügen eine eigene Kachel. In ihren Eigenschaften wählt man die Definition.

Die Beschriftung der Kachel kann Platzhalter enthalten, darunter den Wert des virtuellen Feldes. Dann ist die Beschriftung die ganze Kachel, mit dem Wert an dieser Stelle.

In Feldauswahlen trägt ein virtuelles Feld eine Marke, deren Hinweis sagt, woraus der Wert entsteht, etwa „Nachname + Vorname“.

Abschalten und Löschen

Beim Löschen nennt die Rückfrage, auf wie vielen Layouts die Definition liegt. Diese Kacheln verschwinden mit. Daten gehen nicht verloren, weil ein virtuelles Feld keine speichert.

Vorsichtiger ist es, Aktiv auszuschalten. Die Definition verschwindet aus allen Feldauswahlen, bleibt aber erhalten und lässt sich wieder einschalten.

Kosten

Jede Quelle wird mitgeladen, auch wenn nur das berechnete Feld angezeigt wird. Ein Verbinden über fünf Quellen kostet fünf Feldabrufe. In Galerien mit vielen Objekten ist das spürbar. Für Übersichten lieber wenige, gezielte Definitionen als viele.

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