Moliri. Die Ausstellungsdatenbank.
Moliri ist die Datenbank für Ausstellungen und Leihverkehr. Ein Objekt kann zugleich im Bestand, in einer Ausstellung und in einer Leihanfrage stehen und bleibt ein Datensatz. Leihgeber-Listen, Leihverträge, Hängepläne und die Lieferung an die Deutsche Digitale Bibliothek entstehen aus denselben Daten.
Seit über 14 Jahren im Einsatz
Für alle, die eine Ausstellung machen
Moliri ist für Registrars und den Ausstellungsbetrieb gebaut. Leihgeber-Listen kommen aus Excel, Verträge und Objektlisten entstehen aus den Daten. Statt vieler Excel-Dateien gibt es eine gemeinsame Liste.
An einer Ausstellung arbeiten viele mit. Alle haben denselben Datensatz vor sich, jeweils in der Eingabemaske für ihre Arbeit.
Kuratorium
Trifft die Auswahl in der Galerie und sieht, was schon zugesagt ist.
Restaurierung
Dokumentiert Zustand und Befunde am selben Datensatz, direkt an der Stelle im Bild.
Ausstellungsarchitektur und Gestaltung
Plant die Hängung maßstäblich mit den erfassten Maßen und geht in 3D durch den Raum.
Dokumentation
Klärt Normdaten schon beim Import und liefert an die Deutsche Digitale Bibliothek.
Technik, Transport, Versicherung
Bekommt Termine, Listen und Übersichten aus demselben Bestand.
Sammlungsleitung und Datenbankbetreuung
Vergibt Rechte, ergänzt Felder und legt Vorgaben für das Haus fest.
Was die Arbeit mit Moliri ausmacht
Ein Objekt, viele Projekte
Bestand, Ausstellung und Leihanfrage sind in Moliri Projekte. Ein Objekt kann in mehreren zugleich stehen und bleibt ein Datensatz. Was nur für eine Ausstellung gilt, wird nur dort eingetragen.

Entschieden wird je Begriff, nicht je Zelle
Leihgeber-Listen kommen aus Excel, oft mit demselben Namen in mehreren Schreibweisen. Moliri sammelt die unklaren Werte, sortiert sie nach Häufigkeit und schlägt Treffer aus über 20 Normdatenquellen wie GND, Wikidata und Getty vor. Ihr Team entscheidet einmal je Begriff, und was eine Kennung hat, erkennt die nächste Lieferung wieder.
Eingabemasken für die Arbeit, Ansichten für den Überblick
Gearbeitet wird in Eingabemasken. Ihr Haus legt so viele an, wie es braucht, und ordnet auf jeder die Felder an, die eine Aufgabe verlangt, für die Erfassung ebenso wie für den Leihverkehr oder die Restaurierung. Den Überblick über viele Objekte geben Galerie, Tabelle, Kanban und Kalender: das Kuratorium wählt in der Galerie aus, die Registratur prüft Listen, der Kalender zeigt die Termine.
Der Leihvertrag kommt aus den Daten
Leihverträge, Objektlisten und Zustandsprotokolle sind Word-Vorlagen, die Moliri mit den Daten und Bildern der gewählten Objekte füllt. Niemand schreibt mehr Listen ab, und das Ergebnis bleibt ein Word-Dokument, das Ihr Team weiterbearbeiten kann.
Gespeichert wird immer
Ihr Haus legt Regeln fest, etwa Pflichtfelder oder eindeutige Inventarnummern. Verletzt ein Wert eine Regel, speichert Moliri ihn trotzdem und markiert ihn. Kurz vor der Eröffnung geht so nichts verloren, und die Lücken bleiben auffindbar.

Die Hängung kennt die Maße
Im Wandplaner hängen die Objekte mit ihren erfassten Maßen an maßstäblichen Wänden. Aus Wänden und Grundriss wird ein Raum, durch den Sie in 3D gehen, und die Werkstatt bekommt ein maßstäbliches PDF.
Befunde an der Stelle im Bild
Ein Hotspot markiert einen Schaden dort, wo er ist, mit Beschreibung und Detailaufnahme. Markierungen und Messlinien liegen als Ebene über dem unveränderten Original. Zwei Zustände lassen sich nebeneinander vergleichen, gemeinsam vergrößert.
Grenzenlos standardisiert
Frei heißt nicht, bei null anzufangen. Moliri bringt Prozessvorlagen vom Objekteingang bis zur Deakzession mit, dazu LIDO, den Minimaldatensatz, EODEM und Dublin Core. Sie zeigen, welche Felder ein Ablauf oder ein Format braucht, und legen Fehlendes samt Eingabemaske an. Ihre Felder bleiben Ihre eigenen und liefern trotzdem in jeden Standard, vor dem Export geprüft.
Änderungen nachvollziehen und zurücknehmen
Zu jeder Änderung speichert Moliri, wer sie wann gemacht hat und was vorher dastand. Jede Änderung lässt sich zurücknehmen, ein ganzer Import in einem Schritt. Jede Einrichtung hat eine eigene Instanz, gehostet in Deutschland oder im eigenen Haus.
Was Moliri außerdem kann
Jeder Bereich hat eine eigene Seite.
Normdatenrecherche
Unklare Namen aus Leihgeber-Listen einmal je Begriff klären, mit Treffern aus über 20 Quellen.
Finden und ordnen
Suchen, gruppieren und als Ansicht für das Team speichern.
Viele Objekte auf einmal
Hunderte Einträge in einem Zug korrigieren, mit Vorschau und Rücknahme.
Leihverkehr nach Ihrem Ablauf
Mit wenigen Feldern, mit vielen oder als Ereignisse mit Beteiligten.
Dateien
Eine Bibliothek für alle Dateien, auch für Archivformate und 3D.
Excel hin und zurück
Listen gehen an Leihgeber und kommen ergänzt zurück.
Rechte und Anmeldung
Wer was sieht und bearbeitet, bis zum einzelnen Feld.
Vorgaben für das Haus
Formate, Listen und Quellen einmal für alle festlegen.
Standards, Quellen und Sprachen
Die Anschlüsse an Standards und Normdaten gehören zu Moliri und werden mitgepflegt.
- 5 Standards für die Abgabe LIDO 1.1, DDB-LIDO, Minimaldatensatz, EODEM, Dublin Core
- über 20 Quellen für Normdaten GND, Wikidata, Getty, Iconclass. Dazu GeoNames, iDAI, die museum-digital-Vokabulare und weitere Quellen
- 6 Sprachen der Oberfläche Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Japanisch, Ukrainisch
- über 60 Konzepte Einmal einem Feld zugeordnet, gilt ein Konzept für jeden Standard, der es verwendet
Einstieg und Betrieb
Moliri läuft im Browser. Installiert wird nichts.
Testphase mit eigenen Daten
Sie probieren Moliri mit Ihren eigenen Daten aus, bevor Sie sich entscheiden.
Einrichtung durch uns
Wir legen Felder und Eingabemasken für Ihre Abläufe an und schulen Ihr Team. Danach pflegt Ihr Haus die Instanz selbst.
Übernahme vorhandener Daten
Wir übernehmen Ihre Daten aus Excel, Access oder anderen Datenbanken.
Eigene Instanz
Mit eigener Datenbank, gehostet in Deutschland oder auf Servern im eigenen Haus. Die Datenbank wird stündlich gesichert.
Häuser, die mit Moliri arbeiten
Museen, Archive und Ausstellungsprojekte unterschiedlicher Größe.

Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau
MünchenDas Lenbachhaus präsentiert die Münchner Kunst des 19. Jahrhunderts, des Blauen Reiter und der Neuen Sachlichkeit, sowie der internationalen Gegenwartskunst. Viele weltberühmte Originale wie Das blaue Pferd von Franz Marc oder Das türkische Café von August Macke sind hier zu sehen.

documenta und Museum Fridericianum gGmbH
KasselDie documenta und Museum Fridericianum gGmbH organisiert und realisiert die periodisch stattfindenden documenta Ausstellungen und betreibt das Fridericianum sowie das documenta archiv, die documenta Halle und den Förderkreis International Friends of documenta. Unter dem Dach der documenta gGmbH realisieren die einzelnen Institutionen Ausstellungen und Veranstaltungen und erforschen, vermitteln und archivieren das im Kontext der documenta produzierte Wissen.

Lutherausstellungen
New York, Minneapolis und Atlanta»Here I stand…« war eine Lutherausstellung 2016 in New York, Minneapolis und Atlanta, die Luthers Leben und die Reformation mit einzigartigen Exponaten zeigte.

Akademie der Künste
BerlinDie Berliner Akademie der Künste ist eines der ältesten europäischen Kulturinstitute mit einer internationalen Gemeinschaft von Künstlern.

Patent-Papierfabrik
HohenofenAls einzigartiges technisches Denkmal mit vollständig erhaltener, historischer Papierproduktionslinie in Deutschland ist die Fabrik eine wichtiges Relikt der deutschen Industriekultur.

Münchner Stadtmuseum
MünchenDas Münchner Stadtmuseum wurde im Jahr 1888 gegründet. Heute ist es das größte kommunale Museum Deutschlands und beherbergt neun unterschiedliche Sammlungen.

Institute for Digital Heritage
PartnerDas »Institute for Digital Heritage« eröffnet den Zugang zu digitalen Informationen über Kultur, Artefakte, Traditionen und Materialität, um Engagement, Lernen und Wissen zu fördern.
Moliri an Ihrem eigenen Bestand ansehen
In der Demo gehen wir Ihre eigenen Fragen durch. Danach können Sie Moliri mit eigenen Daten testen.
- Testphase mit eigenen Daten
- Einrichtung durch uns
- Support per E-Mail, Chat und Telefon




