Einrichtung: Referenz

Metadaten-Standards

Verwaltet unter Datenmodell › Metadaten-Standards (Status 9). Das Modell dahinter erklärt Das Konzept hinter den Standards .

Ansicht „Alle Konzepte“ der Metadaten-Standards mit dem Zähler „n von m zugeordnet“ und dem Knopf für die offenen Konzepte, den Filtern Alle, Offen und Mit Vorschlag und der Liste der Konzepte mit den Spalten Genutzt in, Kommt aus und Steht im Export. Bei offenen Konzepten stehen ein Vorschlag mit „Übernehmen“ oder die Knöpfe „Feld anlegen“ und „Feld wählen“.

Der Konzept-Hub

Über 60 Konzepte, von Hand zusammengestellt und mit Moliri gepflegt. Ein Konzept ist eine Bedeutung, kein Format und keine Feldliste. Es wird einmal an Felder des Hauses gebunden und ist damit in jedem Standard dabei, dessen Knoten darauf zeigt.

Ein Konzept hat:

EigenschaftBedeutung
WertartText, Normdatensatz (Begriff mit Kennung), Datum, Zahl, Sprache oder strukturiert
SprachangabeOb der Wert eine Sprachangabe tragen kann
FacettenBei strukturierten Konzepten die einzelnen Bestandteile
VokabularEmpfohlene Quellen, etwa AAT, GND oder Wikidata

Die Standards

StandardGrundlageUmfang
Minimaldatensatz (MDS) 1.1LIDO 1.1Eine ausdrückliche Auswahl. Bleibt klein, auch wenn das Basisschema wächst
DDB-LIDOLIDO 1.1Alle Knoten des Basisschemas
EODEM (Leihverkehr / Ausstellung)LIDO 1.1Auswahl für den Leihverkehr: Kernidentifikation, Maße, Material, Ereignis
Dublin CoreDublin CoreEigenes, flaches Schema

Die Trennung erspart Wartung: Ein neuer LIDO-Knoten erweitert DDB-LIDO und lässt den Minimaldatensatz in Ruhe. DDB-LIDO enthält über den Minimaldatensatz hinaus unter anderem Inschriften und Marken, besondere Kennzeichen, verwandte Werke und Rechte am Werk.

Pflichtstufen

Jeder Knoten trägt im jeweiligen Profil eine Stufe:

StufeBedeutung
PflichtOhne Wert erfüllt der Datensatz das Profil nicht
Bedingt PflichtPflicht, sobald eine Voraussetzung zutrifft
EmpfohlenSollte gefüllt sein
OptionalFrei

Die Verwaltung zeigt die Stufe an jedem Konzept (Spalte Stufe) und den Stand als n von m zugeordnet, etwa 42 von 65 zugeordnet. Wählt man unter Füllstand aus ein Projekt, zeigt sie den Füllstand: wie viele Objekte für ein Konzept einen Wert haben.

Quellen der Werte (Kommt aus)

Im Dialog eines Konzepts stehen die Quellen unter Kommt aus, neue kommen über Quelle hinzufügen dazu.

QuelleBedeutung
FeldEin vorhandenes Feld verknüpfen oder ein neues anlegen. Der Regelfall
JSON-FeldEin JSON-Feld liefert ein wiederholbares Konzept, je Zeile ein Eintrag. Die Sprache oder den Bezug trägt das Label der Zeile (__label)
Ereignisse am ObjektDie gepflegten Ereignisse , wahlweise auf bestimmte Arten eingegrenzt. Ohne Eingrenzung alle
Dateien am ObjektJe Datei ein Medieneintrag: Pfad, Rechte, Alternativtext
FestwertEin fester Wert für alle Objekte. Für die verwahrende Einrichtung, die Datensatzsprache, Rechteangaben

Ein Konzept darf mehrere Quellen haben, sie werden zusammengelegt. Eine Feld-Quelle kann wie ein virtuelles Feld verbinden, zurückfallen oder rechnen (Direkt, Verbinden, Fallback, JS). Zusätzlich kann eine Zuordnung einen Filter tragen (ist gleich, enthält, in Liste), um nur bestimmte Werte auszugeben.

Fehlende Felder anlegen

Wo ein Konzept noch kein Feld hat, legt Moliri auf Wunsch eines an, als Einzelfelder (such-, sortier- und gruppierbar) oder als JSON-Feld (für den Export gleichwertig, nicht über die Suche erreichbar).

n offene zuordnen … öffnet den Dialog Offene Konzepte zuordnen mit allen nicht zugeordneten Konzepten. Je Konzept: Neu anlegen, Vorhandene verknüpfen, Standard-Zuordnung, ein vorhandenes Feld oder Überspringen. Alle setzen (Neu anlegen, Nur vorhandene, Nichts) entscheidet für alle auf einmal, Anlegen & zuordnen führt es aus.

Prozessvorlagen

Neben den Standards gibt es zehn Prozesse, Konzepte für einen Arbeitsschritt der Sammlungsverwaltung:

ProzessKonzepte
Objekteingang8
Erwerbung / Akzession14
Inventar / Bestandsprüfung6
Katalogisierung17
Standort & Bewegung6
Leihgabe ein12
Leihgabe aus11
Objektausgang6
Zustandsprüfung8
Deakzession / Abgabe9

Prozesse erzeugen kein Exportformat und steuern keinen Arbeitsablauf. Sie bereiten Felder und Layouts vor: Layout anlegen erzeugt aus einem Prozess ein Layout mit den zugeordneten Feldern, in Bereiche gegliedert und als Standard für neue Projekte markiert.

Weil Prozesse auf denselben Konzepten sitzen wie die Standards, gilt: Wer für den Minimaldatensatz zugeordnet hat, hat die Felder für Katalogisierung zum großen Teil schon.

Ansichten der Verwaltung

AnsichtZeigt
ÜbersichtJe Standard und je Prozess eine Karte mit n von m zugeordnet und dem Anteil
Standard (Karte geöffnet)Die Konzepte eines Profils in Gruppen, mit Stufe, Kommt aus und Steht im Export. Dazu Prüfen und Layout anlegen
Prozess (Karte geöffnet)Die Konzepte eines Arbeitsschritts, dazu Layout anlegen
Alle KonzepteAlle Konzepte mit Zuordnungsstand und Genutzt in (in wie vielen Standards und Prozessen)

In jeder Liste filtern Alle, Offen und Mit Vorschlag. Ein Klick auf ein Konzept öffnet seinen Dialog: Steht im Export zeigt, was die Zuordnung für ein Objekt erzeugt, mit XML zeigen auch als XML, darunter Kommt aus mit den Quellen.

Export und Prüfung

Exportiert wird im Projekt, Reiter Daten Im- & Export, unter Metadaten-Standards. Der Ablauf aus Sicht der Anwender steht unter LIDO exportieren .

SchrittWas geschieht
VollständigkeitWie viele Objekte die Pflichtangaben eines Profils erfüllen, und welches Konzept bei wie vielen fehlt. Ein Klick filtert auf die betroffenen Objekte
Prüfung vor dem ExportJe Objekt fehlende Pflichtangaben und Formfehler: fehlende Verweise, kein ISO-Datum, Platzhalter statt Wert, Steuerzeichen. Danach: Trotzdem exportieren, Nur vollständige oder abbrechen
Schema-Prüfung (XSD)Die fertige Datei wird gegen das Schema geprüft, im Browser und ohne Internet. Jede Fundstelle zeigt auf ihr Objekt. Beim Minimaldatensatz gegen das Schema des Profils, sonst gegen LIDO 1.1. Für Dublin Core gibt es kein verbindliches Schema

Nicht zugeordnete Konzepte fehlen im Ergebnis. Moliri erfindet nichts.

LIDO-Import

LIDO-Dateien lassen sich einlesen. Importierbar sind Konzepte, die an genau ein Feld gebunden sind. Namen von Personen und Orten werden dabei nicht automatisch Normdaten zugeordnet. Einzelheiten und Grenzen unter LIDO importieren .

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