Metadaten-Standards

LIDO exportieren

Die Abgabe an die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) oder an museum-digital, oder eine Objektliste nach EODEM für den Leihverkehr. Voraussetzung ist, dass die Felder den Konzepten des Standards zugeordnet sind. Das geschieht einmal in der Einrichtung: Felder an Konzepte binden .

  1. Objektauswahl eingrenzen. Exportiert wird genau die aktuelle Auswahl.

  2. Export öffnen. Seitenleiste, Reiter Daten Im- & Export, Abschnitt Exportieren, Metadaten-Standards.

  3. Standard / Profil wählen:

    ProfilFür
    Minimaldatensatz (MDS) 1.1Abgabe an die DDB mit den Mindestangaben
    DDB-LIDOAusführlichere Abgabe an die DDB
    EODEM (Leihverkehr / Ausstellung)Objektdaten für einen Leihnehmer oder Leihgeber
    Dublin CoreEinfache Beschreibung in Dublin Core, etwa für ein Repositorium

    Die Karte darunter zeigt, wie viele Konzepte des Profils zugeordnet sind (n von m Konzepten zugeordnet). Zuordnungen bearbeiten führt in die Einrichtung.

  4. Exportieren. Moliri lädt die Objekte, prüft sie inhaltlich und prüft danach die fertige Datei gegen das Schema. Ist beides in Ordnung, wird die Datei sofort heruntergeladen. Die Meldung nennt die Zahl der exportierten Objekte.

  5. Prüfbericht lesen, wenn er erscheint. Fehlt etwas, zeigt Moliri statt des Downloads einen Bericht. Sie entscheiden: Nur vollständige (n) exportieren, Trotzdem exportieren oder abbrechen und erst die Daten ergänzen.

Prüfbericht im Dialog Metadaten-Standard-Export der Sonderausstellung 2026 nach Exportieren: Zahl der vollständigen und unvollständigen Objekte, Befunde mit Objektliste und darunter das Ergebnis der Schema-Prüfung (XSD).

Was geprüft wird

PrüfungFrageErgebnis
InhaltlichFehlt bei Objekt 238 die Inventarnummer? Steht ein Datum nicht in der Form JJJJ-MM-TT?Befunde mit den betroffenen Objekten. Objekt in neuem Tab öffnen führt direkt hin
Schema-Prüfung (XSD)Nimmt das Zielsystem die Datei an? Reihenfolge, Pflichtelemente, Datentypengültig oder ungültig · n Verstöße, auf die Datensätze zurückgerechnet

Die Schemaprüfung läuft im Browser, gegen die offiziellen Schemata, die mit Moliri ausgeliefert werden. Die Daten verlassen dafür das Haus nicht, und eine Internetverbindung zu einem Prüfdienst ist nicht nötig. Für Dublin Core gibt es kein verbindliches Schema. Dort entfällt dieser Schritt.

Bericht kopieren legt den Prüfbericht in die Zwischenablage, etwa für eine Rückfrage bei der Zielstelle.

Vorher prüfen, ohne zu exportieren

Die Schaltfläche Vollständigkeit im selben Reiter zeigt für das gewählte Profil, wie viele Objekte des aktuellen Filters die Pflichtangaben erfüllen und welche Konzepte bei wie vielen Objekten fehlen (fehlt bei n). Ein Klick auf eine Lücke filtert die Objekte, denen sie fehlt. Dann lassen sich die Werte gezielt nachtragen, auch mit der Stapelverarbeitung .

Der Schalter Lesbare Vorschau im Browser im Exportdialog (Vorgabe: an) schreibt einen Verweis auf ein Stylesheet in die Datei. Öffnen Sie die Datei dann im Browser, erscheint sie lesbar statt als rohes XML. Der Verweis enthält die Adresse Ihrer Moliri-Instanz. Soll die Datei ohne ihn weitergegeben werden, schalten Sie ihn ab.

Was nicht zugeordnete Konzepte bewirken

Ein Konzept ohne Feld fehlt im Ergebnis. Moliri erfindet nichts und setzt keine Platzhalter. Bei einem Pflichtkonzept meldet der Prüfbericht die Lücke unter Nicht zugeordnet. Wer trotzdem exportiert, gibt eine Datei ab, die das Profil nicht erfüllt.

Eine erste Abgabe an die DDB

  1. In der Einrichtung die Festwerte setzen (Einrichtung, Sprache, Datensatzart, Metadatenrechte) und die Pflichtkonzepte des Minimaldatensatzes zuordnen.

  2. Unter Vollständigkeit prüfen und die Lücken schließen.

  3. Mit zehn Objekten exportieren und die Datei von der DDB prüfen lassen.

  4. Erst danach die empfohlenen Konzepte ergänzen und den ganzen Bestand exportieren.

Zehn Objekte statt zehntausend: Der erste Durchlauf findet die Formfehler, und die korrigiert man lieber einmal als nach einem großen Export.

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