Restaurierung

Befunde stehen am Objekt, nicht in einer Nebenakte.

Restaurierung, Registratur und Dokumentation arbeiten in Moliri am selben Datensatz wie der Leihverkehr. Zweifel werden am Feld notiert, Schäden an der Stelle im Bild markiert. Die Originaldatei bleibt dabei, wie sie ist.

Hotspot-Typen wie Ihre Schadenskategorien und die Eingabemasken für die Restaurierung richten wir mit Ihnen ein.

Anmerkungen am Feld

Zweifel notieren statt raten

An jedem Feld lassen sich ein Kommentar, die Quelle eines Wertes und eine Farbe hinterlegen. „Maß vom Leihgeber, nicht nachgemessen“ steht dann genau dort, wo das Maß steht, und nicht in einer E-Mail.

Ein vermuteter Wert wird als „unsicher“ markiert. „1900, unsicher“ bleibt sortierbar und filterbar, wo „ca. 1900“ jede Suche ins Leere laufen ließe, und erscheint im Bericht als unsicher.

Geöffnetes Feldmenü am Feld Datierung von Stag at Sharkey’s: Kommentar zum Rückseitenetikett, Quelle aus dem Werkverzeichnis, die Markierung als unsicher ist gesetzt und im Farbraster ist Gelb gewählt.
Kommentar, Quelle, „unsicher“ und Farbe am Feld
Hotspots

Befunde an der Stelle im Bild

Ein Hotspot markiert eine Stelle im Objektfoto, etwa einen Riss, und trägt Beschreibung und Detailaufnahme. Wer das Objekt später öffnet, sieht den Befund dort, wo er ist.

Die Hotspot-Typen, etwa Ihre Schadenskategorien, legt Ihr Haus einmal fest. Ein Befund am Zustandsfoto einer Leihgabe bedeutet dann für alle dasselbe.

Hotspot im Objektfoto, dahinter die verknüpfte Detailaufnahme
Bildstudio

Markieren und messen, das Original bleibt

Im Bildstudio wird zugeschnitten, gedreht, markiert und gemessen. Eine bekannte Kante im Bild genügt, um Schäden auch ohne Maßstab im Foto zu vermessen.

Alle Bearbeitungen liegen als Ebene über dem Original und lassen sich jederzeit zurücknehmen. Dasselbe Foto kann so im Zustandsprotokoll die Markierungen der Restaurierung tragen und als Titelbild unbearbeitet bleiben.

Eine Ebene, die nur für ein Feld gilt, dahinter Markierungen und Messlinie
Bildvergleich

Vorher und nachher nebeneinander

Zwei Aufnahmen nebeneinander, gemeinsam vergrößert und verschoben: So liegt derselbe Ausschnitt beim Eingang und nach der Rückgabe nebeneinander, oder vor und nach einer Restaurierung. Veränderungen fallen auf, bevor jemand danach fragt.

Befund setzen, dann zwei Zustände gemeinsam vergrößern
Maßstäblich drucken

Objekte in echter Größe auf Papier

Aus Bild und erfassten Maßen entsteht ein PDF, in dem jedes Objekt maßstäblich abgebildet ist. Gebraucht wird das für Passepartouts und Rahmenbau, für Hängeproben und den Aufbau. Große Objekte verteilt Moliri auf mehrere Blätter, ein aufgedruckter Referenzmaßstab zeigt, ob der Drucker richtig skaliert hat.

Seiten eines Maßstabs-PDF mit Referenzmaßstab
3D

3D-Modelle mit Maßen

3D-Scans im Format GLB, GLTF, OBJ oder STL öffnet Moliri direkt im Browser, mit eingeblendeten Abmessungen, Messwerkzeug und Notizen am Modell. Der Scan vor dem Transport liegt so am selben Objekt wie der danach. Im Wandplaner steht das Modell im geplanten Raum.

3D-Modell der Bronzefigur Nataraja im 3D-Reiter des Dateidialogs mit eingeblendeten Maßlinien: Höhe 1,12 m, Breite 1,01 m, Tiefe 35,8 cm
3D-Modell mit eingeblendeten Maßen

Bringen Sie ein Zustandsfoto mit

Ein Objektfoto, an dem Ihre Restaurierung gerade arbeitet. In der Demo setzen wir Befunde mit Ihren Schadenskategorien, verknüpfen eine Detailaufnahme und drucken das Objekt maßstäblich aus.

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