Datenmodell

Verknüpfungsarten

Eine Verknüpfungsart sagt, was eine Verknüpfung bedeutet: „dokumentiert in“, „Herausgeber“, „gehört zu Konvolut“. Sie legt fest, wie oft sie an einem Objekt vorkommen darf, welche Ziele passen, welche Angaben sie trägt und wer sie lesen und setzen darf.

Verwaltet unter Datenmodell › Verknüpfungsarten (Status 9). Oben steht je Bibliothek ein Reiter mit der Zahl ihrer Arten (Dateien, Normdaten, Adressen, Objekte, Ereignisse), darüber die Suche Arten durchsuchen. Arten, die eine Prozessvorlage mitgebracht hat und die noch niemand bestätigt hat, stehen zuerst und tragen unbestätigt.

Seite Verknüpfungsarten mit Suche, Knopf Neue Art und den Reitern je Bibliothek, gewählt Objekte (5): enthalten in, dokumentiert in, abgebildet in, reproduziert in und Erstbeschreibung in, je mit Schlüssel, Zahl der Verknüpfungen und den Knöpfen Bearbeiten, Aktiv, Zusammenführen und Löschen.

Anlegen und bearbeiten

Neue Art öffnet den Dialog Neue Verknüpfungsart für die Bibliothek des Reiters; Anlegen erstellt sie. Danach öffnet sich die Art wie jede bestehende.

Ein Klick auf eine Art öffnet ihr Detail. Es hat keinen Speichern-Knopf: Auswahlen, Schalter, Farbe, Zugriff und die Einschränkungen je Projekt wirken sofort, Text- und Zahlenfelder beim Verlassen des Feldes oder mit

Enter. Unten zeigt *Speichern ...*, dass gerade geschrieben wird. Beim Schließen schreibt der Dialog, was noch offen ist; lässt sich etwas nicht schreiben, etwa eine leere Beschriftung, fragt er *Ungespeicherte Änderungen verwerfen?*. Detail der Verknüpfungsart dokumentiert in: Schlüssel, Beschriftung, Gegenstück, Titelfeld und Höchstzahl, darunter Zielbeschränkung und Zusatzfelder; unten Zusammenführen und Schließen, ein Speichern-Knopf fehlt.

Eigenschaften

EigenschaftBibliothekenBedeutung
SchlüsselalleDer technische Name, etwa documented_in. Bei einer neuen Art aus der Beschriftung gebildet, danach fest. Umbenennen heißt die Beschriftung ändern
BeschriftungalleDer Name in der Oberfläche. Pflicht
Beschriftung je SprachealleDer Name in den anderen Sprachen der Oberfläche
GegenstückObjekteDie Beschriftung aus Sicht des Ziels, etwa „enthält“ zu „gehört zu“. Sie steht in den Rückverweisen
TitelfeldObjekteDas Feld des Zielobjekts, das in der Auswahl und in den Rückverweisen als Titel steht. Leer: die Inventarnummer
Bildet einen BaumObjekteDie Art ordnet Objekte über- und unter, etwa „Teil von“. Der Verknüpfungsbereich zeigt dann die Hierarchie, und die Detailsuche kann mit Unterbegriffen suchen
Höchstzahl je Objektalle außer DateienLeer: beliebig viele. Bei 1 erscheint ein Bereich mit nur dieser Art wie ein Feld mit Ersetzen. Mehr Verknüpfungen werden gespeichert und mit einem roten ! markiert
AktivalleEine inaktive Art steht nicht mehr zur Wahl. Ihre Verknüpfungen bleiben
FarbealleDie Farbe des Chips in Bereichen mit mehreren Arten
ReihenfolgeallePosition in Listen und Auswahlen

Zielbeschränkung

Welche Ziele zur Art passen. Ohne Auswahl ist jedes Ziel erlaubt. Abweichungen meldet Moliri beim Verknüpfen (Verknüpfung gespeichert, bitte prüfen), gesperrt wird nicht. Adressen haben keine Beschränkung.

BibliothekBeschränkt auf
ObjekteObjektarten des Ziels, etwa Literatur für „dokumentiert in“. Die Auswahl zeigt zuerst nur diese
NormdatenVokabulare, in denen die Auswahl sucht
DateienDateitypen
EreignisseDie Ereignisarten, bei denen die Art angeboten wird

Zusatzfelder

Angaben, die jede Verknüpfung dieser Art trägt, etwa Seite und Abbildungsnummer bei „abgebildet in“ oder die Namensform wie gedruckt bei einem Herausgeber (nicht bei Dateien). Jedes Zusatzfeld braucht einen eigenen Schlüssel, eine Beschriftung und eine Art (Text, Zahl, Datum …) und kann Pflicht sein. Im Verknüpfungsbereich stehen sie in der Zeile; ein leeres Pflichtfeld wird markiert, nicht verhindert.

Export

LIDO-Begriff und Konzept bestimmen, als was die Verknüpfung in den Metadaten-Standards ausgegeben wird. Ohne Konzept exportiert die Art als lokales Prädikat mit ihrer Beschriftung. Konzept je Zusatzfeld tut dasselbe für die Zusatzfelder; sie erscheinen dann als Konzept: … unter den Attributen der Quelle Verknüpfungen.

Zugriff

Grundrecht für alle und je Gruppe ein Recht: Kein Zugriff, Nur lesen oder Bearbeiten. Es gilt das höhere von beiden. Wer eine Art nicht lesen darf, sieht im Verknüpfungsbereich nur die Anzahl ihrer Verknüpfungen, in Volltextsuche und Detailsuche findet sie nichts. Bei einer neuen Art lassen sich Gruppenrechte erst nach dem Anlegen setzen. Ereignisse und Dateien haben keine eigenen Rechte je Art.

Projekte

Je Projekt lässt sich eine Art nur einschränken, nie erweitern: Ausblenden, das Recht absenken oder die Höchstzahl senken. Bei Dateien gibt es nur Ausblenden. Eine Einschränkung, die nicht unter dem Wert der Art liegt, wirkt nicht und ist so gekennzeichnet (Wirkt nicht: liegt nicht unter dem Wert der Art).

Löschen und zusammenführen

Eine Art, die noch verwendet wird, lässt sich nicht löschen; die Meldung nennt die Zahl ihrer Verknüpfungen, Felder und Layout-Bereiche. Zusammenführen überträgt ihre Verknüpfungen auf eine andere Art derselben Bibliothek; Felder und Layout-Bereiche zeigen danach auf sie, doppelte Verknüpfungen fallen weg, die zusammengeführte Art wird mit ihren Gruppenrechten gelöscht. Wer eine Art nur aus der Auswahl nehmen will, schaltet Aktiv aus.

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